Simulasi Goethe B1 Lessen

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Lesen Teil 1

Arbeitszeit: 10 Minuten
Lesen Sie den Text und die Aufgaben 1 bis 6 dazu.
Wählen Sie: Sind die Aussagen richtig oder falsch?


Ninas.Praktikums-Blog.int                                                                                         Samstag, 16. Mai


Seit zwei Tagen arbeite ich in der Presseabteilung. Wir müssen gerade für ein neues Buch ein paar Werbeauftritte vorbereiten. Da bin ich also ziemlich viel als ,,location-scout” in der Stadt unterwegs. Klingt toll, oder? Aber es bedeutet nur, dass ich in der Stadt herumlaufe und Bibliotheken und Geschäfte ansehe und überlege, ob sie für uns geeignet sind.
Gestern war ich in einer Fotoausstellung im Stadtzentrum, wo wir vielleicht eine Lesung machen wollen. Dabei habe ich einen richtig coolen Typ kennengelernt, der neben seinem Studium ab und zu da arbeitet. Wir haben ein bisschen geredet, über die Fotos, über die Stadt und wie man hier lebt. Er kennt sich in der Hamburger Kunstszene sehr gut aus, hat schon alle Museen besichtigt und interessiert sich vor allem für Popart.
Dann hat er mir zwei Einladungskarten gegeben, für eine Ausstellungseröffnung in einem anderen Stadtteil. Da sollte am Abend eine Party sein. Natürlich habe ich gleich meine Freundin Karo angerufen, um sie einzuladen; und um halb acht kam sie mich abholen. Wir hatten uns beide ganz toll zurechtgemacht: schwarzes Minikleid, Stilettos, großes Make-up. Die Leute in der U-Bahn dachten wahrscheinlich, wir wollten zu einer Hochzeit oder in die Oper. Karo hatte im Internet herausgefunden, dass wir an der U-Bahnstation ,,Horner Landstraße" aussteigen mussten. Das haben wir auch getan. Und danach müssten wir nur noch ein paar Meter laufen, hatte Karo gesagt.
Diese “paar Meter" werde ich nicht so schnell vergessen! Es waren kaum Leute auf der Straße, dafür rasten die Autos ganz nah an uns vorbei. Wir haben überall gefragt, aber niemand wusste etwas von der Ausstellung. Nach einer halben Stunde Herumlaufen haben wir wenigstens die Straße gefunden und nach weiteren 20 Minuten standen wir in einem Hinterhof vor einer Garage, in der offensichtlich gefeiert wurde. Alle Wände waren schwarz, so dass die hell beleuchteten Bilder gut zu sehen waren. Der Raum war voller Menschen, die lachten und redeten, meistens mit einem Glas oder einem Teller in der Hand. Eine junge Frau gab uns einen Prospekt von der Ausstellung und fragte, ob wir zum ersten Mal hier wären. Dann machte sie uns mit ein paar Leuten bekannt und es wurde noch ein fabelhafter Abend. Wir haben uns prima unterhalten, viel gelacht und vielleicht eine oder zwei neue Bekanntschaften gemacht - nur der coole Typ, der mir am Morgen die Einladung gegeben hatte, der war gar nicht da! Das war mir aber völlig egal.
 
Bis bald
Eure Nina

Beispiel

 

 

 

 

0    Die Reise war für Nina unvergesslich.

 

Richtig

 

Falsch



 

1. Nina ist noch nicht lange auf dieser Arbeitsstelle.

2. Sie muss in der Stadt Räume finden, in denen man eine kulturelle Veranstaltung organisieren kann.

3. Am Abend will sie mit ihrer Freundin zu einer Hochzeitsfeier gehen.

4. Die beiden Mädchen steigen an der falschen Haltestelle aus.

5. Sie haben sich bei vielen Leuten erkundigt, aber keiner konnte ihnen helfen.

6. Am Ende ist Nina traurig, weil sie ihren neuen Freund nicht getroffen hat.

Lesen Teil 2

Arbeitszeit: 20 Minuten

Lesen Sie den Text aus der Presse und die Aufgaben 7 bis 9 dazu.

Wählen Sie bei jeder Aufgabe die richtige Lösung a, b oder c.

PRIVAT GEGEN STAAT: ZERSTÖREN PRIVATSCHULEN DIE GESELLSCHAFT ODER SIND SIE FÜR DIE BILDUNG UNBEDINGT NÖTIG?

Wie ist es zu erklären, dass so viele deutsche Eltern ihre Kinder lieber in eine private Waldorf- oder Montessori-Schule schicken als in eine staatliche Schule? Wollen sie, dass ihre Kinder in einer geschützten Atmosphäre aufwachsen, dass sie nicht auf schwierige Schüler oder Migranten treffen? Michael Körner von der Universität Düsseldorf erklärt, dass diese Fragen sicherlich auch mitspielen, wenn Eltern eine Schule suchen, aber sie sind nicht die wichtigsten Punkte. Privatschulen werden finanziell zu 70% vom Staat gefördert, die anderen 30% müssen aus den Elternbeiträgen kommen, das sind in der Regel 70 bis 150 Euro pro Monat. Natürlich gibt es auch die teuren Eliteschulen, die über tausend Euro pro Monat kosten, weil sie nicht vom Staat gefördert werden. Die sind aber nur für wenige Familien interessant. Tatsächlich wurde die erste Waldorfschule als Bildungsinstitut für Arbeiterkinder gegründet und noch heute versucht die Waldorf-Bewegung, an dieser Idee festzuhalten, indem sie z. B. Schulen in sozial schwierigen Vierteln aufbauen. Michael Körner glaubt, dass die meisten Eltern die Schule für ihre Kinder nach ziemlich praktischen Überlegungen wählen: Bietet die Schule Ganztagsunterricht an? Wie weit ist der Schulweg? Wie wichtig ist die musische Erziehung? Kann mein Kind dort Spanisch lernen? Bekommt mein Kind Gitarrenunterricht? usw. Das sind die Sorgen der Eltern und die Privatschulen kommen ihnen entgegen. Vielleicht sollten die staatlichen Schulen darüber auch einmal nachdenken. Übrigens sind die Leistungen der Privatschüler keineswegs besser als die Leistungen der Schüler an staatlichen Schulen. In diesem Punkt sind die Auskünfte der PISA-Studie völlig eindeutig.



Beispiel

  1. Die Schülerleistungen an Privatschulen sind .....
    1. viel besser als die Schülerleistungen an staatlichen Schulen.
    2. genauso gut wie die Schülerleistungen an staatlichen Schulen.
    3. nicht besser als die Schülerleistungen an staatlichen Schulen.

7. Was ist für die Eltern wichtig?

8. Private Schule …..

9. Michael Körner glaubt, dass Privatschulen wichtig sind, weil …..

Noch Teil 2

Lesen Sie den Text aus der Presse und die Aufgaben 10 bis 12 dazu.

Wählen Sie bei jeder Aufgabe die richtige Lösung a, b oder c.


Neugierige Mädchen

Mädchen und Technik? Interessieren sich Mädchen überhaupt dafür? Diese Frage lässt sich nur bejahen, denn schon seit 9 Jahren wird für Mädchen ab Klasse 5 der „Girl's Day" durchgeführt. Dieser Tag stößt bei ihnen auf großes Interesse. Der „Girl's Day" ist dazu gedacht, dass Mädchen für einen Tag in verschiedene Firmen gehen könnten, um sich dort Berufe anzuschauen, in denen typische „Jungenfächer" wie Naturwissenschaften, Technik oder Informatik wichtig sind. Ziel ist, dass die Schülerinnen herausfinden können, ob sie vielleicht später als Ingenieurin, Physikerin oder Programmiererin arbeiten wollen. Immer noch ist die Realität, 

dass in Deutschland viel weniger Mädchen als Jungen diese Berufe wählen. Gerade in diesen Bereichen wird nach guten Fachleuten gesucht, also auch nach Frauen, die sich mit Technik auskennen und diese Ausbildung gewählt haben.

Um sich über das Programm zu informieren, wurde eine Internetseite eingerichtet, sie lautet: www.girls-day.de. Dort findet man Informationen zu den Unternehmen, die sich an der Aktion beteiligen, Arbeitskreise dazu, Erfahrungsberichte und vieles mehr. Auf einer Deutschlandkarte kann man sehen, wo es Aktionen für den „Mädchen Zukunftstag" gibt, wie dieser Tag auch genannt wird.

 

10. In diesem Text steht, dass .....

11. Auf der Internetseite von „Girl's Day" .....

12. In Deutschland …..

Lesen Teil 3

Arbeitszeit: 10 Minuten

 

Lesen Sie die Situationen 1-7 und die Anzeige A-J

Sie können jede Anzeige nur einmal verwenden. Die Anzeige aus dem Beispiel können Sie nicht mehr verwenden. Für eine Situation gibt es keine passende Anzeige. In diesem Fall schreiben Sie 0.

 

Für das Wochenende suchen verschiedene Personen etwas Interessantes, an dem sie teilnehmen können.


Beispiel

 

0   Stefan ist ein Kino-Fan. Er hat eine große Sammlung alter Filme auf DVD. Aber im Kino ist es natürlich viel schöner.

 

Anzeige: i

 

13. Frau Gabriele liebt klassische Musik. Sie würde gern ein Konzert besuchen oder in die Oper gehen. Am Samstagabend hat sie schon etwas vor.

14. Miriam bekommt am Wochenende Besuch von ihrer japanischen Freundin Ai, die nur wenig Deutsch spricht. Ai kann sehr gut Französisch. Für klassische Musik interessieren sich die beiden nicht.

15. Philipp war sechs Monate lang in Thailand. Jetzt möchte er seine Freunde an einem Ort treffen, wo sie miteinander sprechen, etwas essen und etwas Lustiges machen können.

16. Familie Steiner, Vater, Mutter und drei Kinder, möchten für den Sonntag etwas planen, das auch den Kindern Spass macht. Sie können nicht viel Geld ausgeben.

17. Stefan und Marie wollen groß ausgehen: gut essen, tanzen, neue Leute kennenlernen.

18. Tanja und Claire hören gern gute Musik, sie tanzen auch sehr gern und gut, am liebsten lateinamerikanische Tänze. Viel Geld haben sie allerdings nicht.

19. Herr Mirolek möchte am Wochenende eine kulturelle Veranstaltung besuchen. Abends will er bei seiner Familie sein.

Lesen Teil 4

Arbeitszeit: 15 Minuten

 

Lesen Sie die Texte 20 bis 26.

Wählen Sie: Ist die Person dafür, dass Schüler unter 18 Jahren schon studieren dürfen?

In einer Zeitschrift lesen Sie Kommentare zu einem Artikel über Frühstudenten, die schon vor dem Schulabschluss studieren, obwohl sie noch nicht erwachsen sind.

Beispiel

 

0   Andrea

Ja

Nein

 


20. Petra

21. Willi

22. Torsten

23. Chiara

24. Reiner

25. Helen

26. Ferdinand

Lesen Teil 5

Arbeitszeit: 15 Minuten

 

Lesen Sie die Aufgaben 27 bis 30 und den Text dazu.

Wählen Sie bei jeder Aufgabe die richtige Lösung a, b oder c.

Sie informieren sich über die Hausordnung in einer Ferienanlage, in der Sie eine Wohnung gemietet haben.


27. Wenn Sie Ihre Katze mitnehmen wollen, .....

28. Fahrräder .....

29. Der Mieter bekommt nur den Wohnungsschlüssel, .....

30. Man kann die Wäsche mit der Maschine waschen, .....

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